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    11 Tipps für Nachhaltigkeit an Weihnachten

    Vor und während der Feiertage läuft alles auf Hochtouren. Mit unseren 11 Tipps erfahren Sie, wie man Weihnachten nachhaltiger und mit mehr sozialem Bewusstsein feiern kann.

    Foto: © GettyImages

    1. Ökologisch & fair: nachhaltige Geschenke
    Möchten Sie nachhaltig schenken, empfehlen sich langlebige, praktische Produkte, die den Alltag ein bisschen schöner machen und zum Beschenkten passen. Zusätzlich können Sie darauf achten, dass bei der Produktion auf faire und ressourcenschonende Herstellungsbedingungen geachtet wurde. Tolle Geschenke sind eine Brotbox aus Edelstahl, wie die ECO Brotbox aus Berlin, ein wiederverwertbarer Coffee-to-Go-Becher oder eine nachhaltig hergestellte Wasserflasche. Moderne Designs haben die Trinkflaschen von Doli oder der Mehrwegbecher KeepCup.

    2. Geschenkpapier sparen
    Um kleine oder größere Aufmerksamkeiten hübsch zu präsentieren, braucht es nicht rollenweise Geschenkpapier. Seiten aus Tageszeitungen, die Sie vielleicht ohnehin zu Hause haben, machen sich in Kombination mit etwas frischem Grün aus dem Garten und goldenen Geschenkbankresten toll, bevor sie im Altpapier landen. Umweltbewusst sind auch wiederverwertbare Geschenkebeutel aus Stoff. Noch hübscher: Präsente in nostalgischen Blechdosen oder hübschen Seidentüchern vom Flohmarkt überreichen. Dann ist schon die Verpackung an sich eine Überraschung, die vom Beschenken weiter genutzt werden kann.

    3. Zeit statt Zeug – Abenteuer verschenken
    Wer an Weihnachten bewusst auf Konsum verzichten will: Zeit schenken, die Freude macht! Ein nächtlicher Waldspaziergang samt Spurensuche mit den Nichten und Neffen ist wertvoller als das größte Set aus bunten Plastikbausteinen.

    4. Spenden auf dem Gabentisch
    Eine schöne Alternative ist, die Geschenke ganz auszusetzen und sich stattdessen in der Familie oder im Freundeskreis dafür zu entscheiden, an Organisationen zu spenden. Wer nicht weiß, wo oder für wen und wie das Geld am Ende verwendet wird, findet bei der Spenderberatung vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen Hilfe.

    5. Bewusster einkaufen
    Wer jedes Jahr fürs Weihnachtsessen einkauft, weiß, dass in Kühl- und Vorratsschrank unglaubliche Mengen zusammen kommen können. Am nachhaltigsten ist es, so viel bio und regional wie möglich einzukaufen.

    6. Süßes mit Sinn
    Weihnachtsschokolade ist oft unnötig üppig verpackt – ohne, dass die Qualität unter all dem Glanz und Glitzer eine besondere wäre. Zwei Tipps in einem: Verpackungsmüll sparen, indem wir statt zu einzeln verpackten Schokoglöckchen lieber zu einer großen Tafel greifen, und darauf achten, dass die Süßigkeit bio und fairtrade ist.

    7. Ein längeres Leben für den Weihnachtsbaum
    Einen Weihnachtsbaum im Wohnzimmer aufzustellen, hat in unserem Kulturkreis Tradition. Jeder geschlagene Baum feiert jedoch nur ein Fest – und wandert danach auf den Müll. Nachhaltiger und auf Dauer auch günstiger ist es, einen Mehrweg-Weihnachtsbaum – zum Beispiel einen Bausatz aus Fichtenholz wie von dem Label Raumgestalt – zu nutzen. Wer gerne bastelt: Verschiedene Äste aus dem Garten lassen sich, nach Länge geordnet, als Pyramide an die Wand hängen und hübsch mit Kinderschätzen wie Tannenzapfen, bemalten Eicheln oder Federn schmücken.

    8. Es werde Licht!
    Manche Lichterketten sind unkaputtbar. Die einfach wegzuwerfen, wäre wenig nachhaltig. Wollen Sie sich neue anlegen, setzen Sie am besten auf LED-Lichterketten. Die gibt es wie die Leuchten von früher auch in schönen, warmen Gelbtönen – daneben sind sie aber weitaus energiesparender als die kleinen Stromfresser aus den 80ern.

    9. Nachhaltig gemütlich
    Sanfter Kerzenschein ist es, der an Weihnachten für Gemütlichkeit sorgt. Wesentlich umweltschonender als Paraffinkerzen sind Kerzen aus Biomasse und natürlich Bienenwachs. Bei letzteren können Sie zusätzlich darauf achten, dass die Kerzen aus dem Wachs einer Bio-Imkerei stammen.

    10. Reste nutzen
    Durch Teelichter mit Umhüllung und Dochtende aus Aluminium fällt eine Menge Müll an. Eine nachhaltigere Alternative sind Kerzen im Glas. Der Glasbehälter kann wiederverwertet oder auch neu befüllt werden – zum Beispiel mit Kerzenresten, die sich einzeln nicht mehr anzünden lassen.

    11. Grüner reisen
    Mit Blick auf unseren ökologischen Fußabdruck ist eine Bahnfahrt einer Flugreise immer vorzuziehen. Aber manche Verwandte leben so weit weg, dass sie auf Schienen nicht zu erreichen sind. Wer fliegen muss, kann sich über atmosfair ausrechnen lassen, welche Emissionen durch den Flug anfallen – und wie sich die durch eine Spende für ein Klimaschutzprojekt einigermaßen kompensieren lassen.