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    Schnelles Internet für alle: Unterwegs mit Marc Eden von EWE

    Marc Eden arbeitet bei EWE in Oldenburg und kümmert sich um den Breitbandausbau in den Kommunen. Sein Ziel: schnelles Internet für alle. hallonachbar.de hat ihn einen Tag bei der Arbeit begleitet.

    © Willing-Holtz
    Marc Eden bespricht sich mit seinen Kolleginnen im Büro.

    09:00 Uhr: Alle Adressen werden sorgfältig geprüft

    Erster Termin des Tages ist ein Austausch im Team. Nicole Dettmers und Melanie Rieck sind beide Projektmanagerinnen im Breitbandbüro. Heute geht es um Kooperationsverträge, die korrekt archiviert werden müssen. „Die Verträge mit Landkreisen sind häufig sehr umfangreich, zudem gibt es klare Vorgaben, wie die Schriftsätze zu archivieren sind“, sagt Marc Eden. Nicole Dettmers kümmert sich auch um das „Adress-Clearing“. Bei einem größeren Auftrag in einem Projektgebiet muss sie individuelle Anfragen prüfen, die aus dem Vertrieb weitergeleitet werden. „Für uns geht es darum, dass wir keine Haushalte vergessen. Vom Breitbandanschluss in einem Gebiet mit gefördertem Ausbau sollen alle Menschen profitieren.“

    Mehrere Kollegen sitzen bei einem hybriden Meeting zusammen.

    12:00 Uhr: Meeting am Mittag

    Marc Eden und seine Kollegen treffen sich zweimal wöchentlich in einem hybriden Meeting zum regelmäßigen Austausch. Das 15-köpfige Team aus Projektleitern, Projektmanagern
    und Leitenden bespricht den aktuellen Stand von Ausschreibungen oder tauscht sich zu Fördermittelfragen aus. „Breitbandausbau ist sehr komplex, teuer und abhängig von vielen verschiedenen Faktoren. Besonders der geförderte Ausbau ist sehr an Verwaltung gekoppelt, daher haben wir bei EWE nicht freie Hand, sondern können Breitband nur im kontinuierlichen Zusammenspiel realisieren. Zwischen Ausschreibung und Ausbaubeginn kann über ein Jahr vergehen, nicht nur im ländlichen Raum“, sagt Marc Eden.

    Marc Eden sitzt in seinem Auto.

    14:00 Uhr: Auf dem Weg in den Landkreis

    Marc Eden prüft noch einmal seine E-Mails. Gleich fährt er zu verschiedenen Besprechungen in die Landkreise der Region. Heute Nachmittag trifft er sich mit Vertretern, die auf kommunaler Ebene den geförderten Breitbandausbau steuern. Vor Ort werden die Baufortschritte besprochen. Welche Baumaßnahmen müssen noch genehmigt werden? Welche individuellen Anfragen gibt es von Bürgerseite? „Am liebsten würden wir alle Menschen mit Breitband versorgen, aber wir können nur dort gefördert ausbauen, wo eine Unterversorgung festgestellt wird.“, sagt Marc Eden. In sechs bis acht Wochen kommt er zum nächsten Meeting wieder. Dann wird es weitere Fortschritte geben.

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