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    EWE und Telefónica: Gemeinsam für besseres 5G

    Schnelles Internet unterwegs braucht mehr als Funkmasten. EWE und Telefónica Deutschland haben ihre Zusammenarbeit im Mobilfunk erweitert. Für Mobilfunkangebote von EWE kommt nun auch das leistungsfähige o2-Netz zum Einsatz. Zugleich bringt EWE Glasfaseranbindungen und Standorte in den weiteren 5G-Ausbau ein. Was die Partnerschaft für den Nordwesten bedeutet.

    © SHOTPRIME STUDIO/stock.adobe.com

    Mobilfunk braucht ein starkes Netz im Hintergrund

    Mal eben unterwegs eine Route prüfen, ein Video verschicken oder während einer Zugfahrt an einer Videokonferenz teilnehmen: Mobiles Internet ist für viele Menschen selbstverständlich geworden. Damit Daten auch unterwegs schnell und zuverlässig übertragen werden können, braucht es jedoch weit mehr als das Mobilfunksignal auf dem Smartphone. Hinter modernen Mobilfunknetzen steht eine leistungsfähige Infrastruktur aus Funkstandorten, Glasfaserleitungen und weiterer Netztechnik.

    Im Sommer 2026 haben EWE TEL und Telefónica Deutschland ihre Zusammenarbeit deutlich erweitert und eine strategische Mobilfunkpartnerschaft geschlossen. Bald kommt das o2-Netz von Telefónica Deutschland auch für Mobilfunkangebote von EWE zum Einsatz. EWE betreibt kein eigenes Mobilfunknetz, sondern greift dafür auf die Infrastruktur von Netzpartnern zurück. Mit Telefónica Deutschland ist ein weiterer Partner für Mobilfunkvorleistungen hinzugekommen.

    Für EWE TEL ist Mobilfunk dabei kein neues Thema. Seit vielen Jahren gehören Festnetz, Internet und mobile Kommunikation zu einem Telekommunikationsangebot, das sich immer wieder an neuen technischen Möglichkeiten und den Bedürfnissen der Kunden orientiert. Genau dieses Weiterentwickeln prägt die inzwischen 30-jährige Geschichte von EWE TEL.

    Was bringt die Partnerschaft für den EWE-Mobilfunk?

    Mit der Partnerschaft erweitert EWE sein Mobilfunkangebot um das o2-Netz von Telefónica Deutschland. Damit steht für EWE-Mobilfunkangebote ein weiteres leistungsfähiges Netz mit moderner 5G-Technologie zur Verfügung.

    Das Telefónica-Netz erreicht mittlerweile rund 99 Prozent der deutschen Haushalte mit 5G. Auch in unabhängigen Netztests hat sich das Netz in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Beim Mobilfunknetztest 2026 des Fachmagazins connect erhielt o2/Telefónica erneut die Bewertung „sehr gut“ und teilte sich erstmals mit Vodafone den zweiten Rang in Deutschland.

    Für EWE schafft die neue Partnerschaft zugleich zusätzliche Möglichkeiten, das Mobilfunkangebot weiterzuentwickeln. Norbert Westfal, Geschäftsführer von EWE TEL, beschreibt das Ziel so: „Unsere Kundinnen und Kunden profitieren von einer sehr guten Netzabdeckung, modernster 5G-Technologie und neuen, attraktiven Tarifen.“ Gleichzeitig wolle EWE TEL seine regionale Stärke beim weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur einbringen.

    Was ist 5G?

    5G ist die fünfte Generation des Mobilfunks. Gegenüber älteren Mobilfunkstandards ermöglicht die Technik unter geeigneten Bedingungen höhere Datenraten, kürzere Reaktionszeiten und die gleichzeitige Vernetzung einer großen Zahl von Geräten. Damit ist 5G nicht nur für Smartphones interessant. Die Technik bildet beispielsweise auch eine Grundlage für vernetzte Produktionsanlagen, Sensoren oder andere Anwendungen des Internets der Dinge.

    Mobilfunk & Glasfaser: eine erfolgreiche Verbindung

    Wer auf dem Smartphone ein 5G-Symbol sieht, denkt wahrscheinlich zuerst an Funk. Tatsächlich ist aber auch bei modernen Mobilfunknetzen ein großer Teil des Datenwegs kabelgebunden. Mobilfunkantennen müssen die empfangenen Daten schließlich weitertransportieren. Genau hier spielt Glasfaser eine wichtige Rolle: Sie verbindet Mobilfunkstandorte mit den dahinterliegenden Telekommunikationsnetzen und kann große Datenmengen mit hoher Geschwindigkeit übertragen.

    Auch deshalb arbeiten EWE und Telefónica beim Netzausbau enger zusammen. Dabei bringen verschiedene EWE-Gesellschaften ihre Infrastruktur und ihr Know-how ein: EWE TEL stellt unter anderem Glasfaseranbindungen bereit, EWE NETZ geeignete Funkstandorte. Telefónica integriert diese Infrastruktur in das o2-Netz. So greifen Mobilfunk und Festnetzinfrastruktur eng ineinander.

    Im Alltag setzt sich dieses Zusammenspiel fort. Denn Funkfrequenzen sind physikalisch begrenzt, und gerade in modernen, gut gedämmten Gebäuden kann der Mobilfunkempfang eingeschränkt sein.

    Zu Hause wechselt das Smartphone deshalb häufig ins WLAN und nutzt damit die Festnetzinfrastruktur. Ein leistungsfähiger Glasfaseranschluss sorgt so nicht nur für schnelles Internet am Computer oder Fernseher, sondern auch dafür, dass mobile Endgeräte im Gebäude stabil verbunden bleiben.

    EWE gestaltet den 5G-Ausbau im Nordwesten mit

    Wie das konkret aussehen kann, zeigt sich bei bestehenden Funkstandorten im Nordwesten. Unter anderem können Funkmasten genutzt werden, die ursprünglich für das 450-Megahertz-Funknetz errichtet wurden. Rund 100 solcher Masten gibt es. Ein Teil von ihnen kann nun zusätzlich für den 5G-Ausbau verwendet werden. So lässt sich vorhandene Infrastruktur mehrfach nutzen, statt für jeden Mobilfunkstandort komplett neue Strukturen schaffen zu müssen.

    Auch bestehende Richtfunkverbindungen sollen teilweise durch Glasfaser ersetzt oder mit zusätzlichen Verbindungen abgesichert werden. Damit sollen Mobilfunkstandorte leistungsfähiger und die Datenübertragung stabiler werden.

    Leistungsfähige Mobilfunknetze für Unternehmen

    Für Unternehmen eröffnen moderne Mobilfunknetze neue Möglichkeiten bei der Digitalisierung. Perspektivisch können dazu beispielsweise Campus-Netze, 5G Network Slicing, SD-WAN-Verbindungen und Anwendungen des Internet of Things zählen. Damit lassen sich unter anderem Maschinen und Sensoren vernetzen, Unternehmensstandorte flexibel miteinander verbinden oder große Datenmengen zuverlässig übertragen.

    Gerade hier greifen Festnetz und Mobilfunk erneut ineinander. Ein Produktionsstandort kann beispielsweise über Glasfaser mit dem Internet verbunden sein, während Maschinen oder Sensoren innerhalb des Betriebs drahtlos kommunizieren. Entscheidend ist deshalb zunehmend nicht die einzelne Zugangstechnologie, sondern eine leistungsfähige Infrastruktur, die unterschiedliche Netze intelligent miteinander verbindet.

    30 Jahre Telekommunikation - und die Netze wachsen weiter zusammen

    Als EWE TEL vor 30 Jahren startete, standen Festnetztelefonie und erste Datenverbindungen im Mittelpunkt. Heute laufen Telefonate, Videos, Nachrichten, Cloud-Anwendungen und viele weitere Dienste über digitale Datennetze. Verändert haben sich Anwendungen, Geschwindigkeiten und Endgeräte. Gleich geblieben ist die Aufgabe der Telekommunikation: Menschen und Informationen zuverlässig miteinander zu verbinden.

    Die Partnerschaft mit Telefónica zeigt, wie eng Festnetz und Mobilfunk dabei zusammenwirken. Glasfaser schafft leistungsfähige Datenwege, Mobilfunk bringt die Verbindung auf Smartphone, Tablet und andere vernetzte Geräte. EWE nutzt dabei nicht nur die Mobilfunkinfrastruktur eines Partners, sondern bringt zugleich eigene Infrastruktur in den weiteren Netzausbau ein. So trägt die Zusammenarbeit dazu bei, die digitale Infrastruktur im Nordwesten weiterzuentwickeln.

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