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    Tipps & Rezepte: Wie kann man beim Backen Energie sparen?

    Willkommen in der nachhaltigen Weihnachtsbäckerei! Vor allem in der Adventszeit macht das Kneten und Backen mit der Familie am meisten Spaß. Der Backofen gehört allerdings zu den größten Stromverbrauchern in der Küche. Damit die Stromkosten nicht in die Höhe schnellen, hat hallonachbar.de ein paar Rezepte und Tipps gesammelt, die Sie mit wenig Energieaufwand umsetzen können.

    © GettyImages

    Backen liefert nicht nur köstliche Ergebnisse, sondern sorgt auch für ein Gefühl von Gemütlichkeit und Zufriedenheit – vor allem in der Vorweihnachtszeit. Doch während wir rühren, kneten und ausrollen, dürfen wir nicht vergessen, dass der Energieverbrauch in unseren Küchen einen erheblichen Einfluss auf die Umwelt haben kann. Glücklicherweise gibt es viele Möglichkeiten, wie wir beim Backen Energie sparen können, ohne die Qualität von Kuchen, Keksen oder Zimtsternen zu beeinträchtigen.

    So klappt’s: Backoffen effizient nutzen und Strom sparen

    Es ist nicht immer notwendig, den Backofen lange im Voraus auf die gewünschte Temperatur vorzuheizen. Bei Umluftfunktion ist ein Vorheizen etwa gar nicht notwendig. Halten Sie die Ofentür während des Vorheizens geschlossen, um Wärmeverluste zu verhindern. Apropos: Moderne Backöfen sind oft energieeffizienter als ältere Modelle. Achten Sie beim Kauf eines neuen Ofens daher auf die Energieeffizienzklasse und wählen Sie ein Modell, das gut isoliert ist, um Wärmeverluste zu minimieren. Ob Neu- oder Altgerät, nutzen Sie auf jeden Fall die Umluftfunktion.

    Umluftöfen verteilen die Wärme gleichmäßiger. Das bedeutet, dass Sie die Temperatur in der Regel um etwa 20 Grad Celsius reduzieren können, ohne die Backergebnisse zu beeinträchtigen. Dies spart nicht nur Energie, sondern verkürzt auch die Backzeit. Wenn Sie ohnehin den Ofen einschalten, um etwa Plätzchen zu backen, sollten Sie gleich mehrere Chargen gleichzeitig zubereiten. Auf diese Weise wird der Energieverbrauch pro Backvorgang reduziert.

    Wärme effektiv nutzen: Backzeit verkürzen und Alufolie

    Ein guter Tipp sind auch Backsteine und Backbleche aus Stein oder Keramik. Diese speichern Wärme und ermöglichen eine gleichmäßigere Verteilung der Hitze im Ofen. Dadurch können Sie die Temperatur senken und die Backzeit verkürzen. Alternativ können Sie auch doppelwandige Backformen benutzen. Oder legen Sie Aluminiumfolie unter die Formen, um die Wärme gleichmäßiger zu verteilen und somit den Energieverbrauch zu reduzieren. Schalten Sie den Ofen einige Minuten vor Ende der Backzeit aus und nutzen Sie die Restwärme. Auch das spart Energie und führt oft zu den gleichen Ergebnissen. Mit diesen Tipps leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und belohnen sich nebenbei auch noch mit leckeren Köstlichkeiten.

    Weitere Tipps, um beim Backen Energie zu sparen:

    • Butter weich werden lassen: Statt Butter auf dem Herd zu erhitzen, einfach eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank holen. So sparen Sie Strom (oder Gas, je nach Herd).
    • Rost oder Blech? Wenn Sie eine Kuchenform benutzen, reicht das Rost als Unterlage. Ein Backblech bindet einen Großteil der Wärme – dadurch braucht der Teig länger, um zu backen.
    • Backen in der Mikrowelle? Das geht! Achten Sie darauf, nicht mehr als 600 Watt Leistung einzustellen, da Kekse oder Kuchen sonst zu trocken werden.

    Sie wollen die Tipps ausprobieren? hallonachbar.de hat fünf Rezeptvorschläge für Ihre private Weihnachtsbäckerei. Zwei davon sind auch für Veganer geeignet.

    In der (energiesparenden) Weihnachtsbäckerei
    Zubereitung:

    1. Die Butter in Stücke schneiden, in eine mikrowellengeeignete Schüssel geben und auf höchster Stufe in der Mikrowelle etwa 30 Sekunden schmelzen. Abkühlen lassen, dann Vanille, Salz und Ei unterrühren.

    2. Mehl mit Backpulver darüber sieben und alles mit dem Zucker zu einem glatten Teig verrühren. Dabei die Schokoladentropfen untermischen.

    3. Pro Keks 2 Teelöffel Teig abnehmen, zu einem Bällchen formen und flach drücken. Eine mikrowellengeeignete Platte mit Backpapier belegen. Etwa 4 Teiglinge mit Abstand
    darauflegen und 2,5 Minuten bei 600 Watt backen. Die Kekse sollten dabei gegart, aber noch weich sein. Kurz ruhen lassen, dann auf einem Gitter abkühlen lassen. Mit den übrigen Cookies genauso verfahren. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

    Alternativ lassen sich die Chocolate-Chips-Cookies natürlich auch im Ofen zubereiten. Hierbei werden die Teiglinge bei 160 Grad Umluft etwa 10-15 Minuten gebacken.

    Zubereitung:

    1. Die Orange waschen, trocknen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen.

    2. Eier und Zucker schaumig schlagen. Butter, Vanillezucker, Backpulver, Salz, Orangenschale und Orangensaft einrühren. Mehl hineinsieben und verkneten.

    3. Den Teig in Frischhaltefolie einschlagen und ca. 1 Stunde kaltstellen.

    4. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

    5. Aus dem Teig kleine Kugeln à ca. 15 g formen, im Puderzucker wälzen, auf ein Blech setzen und ein wenig flacher drücken. Im Ofen 12-15 Minuten bei 160 Grad Umluft backen.

    Zubereitung:

    1. Eine quadratische Backform (20 x 20 cm) mit Backpapier auslegen. Die Kuvertüre hacken und über einem heißen Wasserbad schmelzen.

    2. Die Erdnussbutter, Tahin, Ahornsirup, Kokosöl und Vanilleextrakt dazugeben und unter Rühren auflösen. Sobald der Inhalt der Masse glattgerührt ist und sich gut verbunden hat, in die Form gießen und glattstreichen. Abkühlen lassen und dann mindestens zwei Stunden kaltstellen.

    3. Sobald die Masse fest ist, stürzen, das Backpapier entfernen und in ca. 36 Würfel schneiden. In Pralinenförmchen setzen und mit den Erdnüssen garnieren. Die Erdnüsse dabei nach Belieben etwas andrücken. Bis zum Verzehr kühl halten.

    Zubereitung:

    1. Das Mehl mit Mandeln, Zucker, Vanillezucker und Salz auf die Arbeitsfläche häufeln. In der Mitte eine Mulde formen und die Butter in kleinen Stücken mit dem Ei unterheben (am besten mit einer Teigkarte).

    2. Rasch zu einem glatten Teig verkneten. Nach Bedarf etwas Mehl oder kaltes Wasser ergänzen. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

    3. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

    4. Den Teig portionsweise 3-4 mm dünn ausrollen und Sterne (ca. 6 cm) ausstechen. Bei der Hälfte in der Mitte einen kleinen Kreis (ca. 2 cm Durchmesser) ausstechen und alle Teiglinge auf das Blech legen.

    5. Die Plätzchen bei 160 Grad Umluft etwa 10-15 Minuten goldbraun backen und auf einem Kuchengitter leicht abkühlen lassen.

    6. Die Konfitüre durch ein Sieb streichen und mit dem Rum-Aroma verrühren. Die Plätzchen ohne Loch je mit einem Klecks bestreichen. Die Loch-Plätzchen daraufsetzen und mit Puderzucker bestäuben.

    Zubereitung:

    1. Die Hefe mit 1 TL Zucker in 100 ml lauwarmem Sojadrink auflösen.

    2. Mehl mit Salz mischen. Margarine schmelzen und den restlichen Sojadrink untermischen. Hefe, Margarinemischung und übrigen Zucker zum Mehl geben und alles mit den Knethaken des Handrührgeräts gut durchkneten, sodass ein glatter Hefeteig entsteht. Zugedeckt an einem warmen Ort 45-60 Minuten gehen lassen.

    3. Inzwischen die Nüsse mit Johannisbrotkernmehl, Zimt und Zucker vermengen.

    4. Mandeldrink erhitzen, Margarine in Stücken zugeben und darin schmelzen.

    5. Mischung zu den Nüssen gießen, Rosinen ergänzen und gut durchrühren. Zugedeckt ca. 20 Minuten ziehen und abkühlen lassen.

    6. Den aufgegangenen Teig auf bemehlter Arbeitsfläche 0,5-1 cm dick zu einem Rechteck ausrollen (ca. 35 x 45 cm) und die Füllung darüber verstreichen. Den Teig von einer Längsseite her kompakt aufrollen. Mit Backpapier auf das Blech geben und zugedeckt weitere ca. 30 Minuten gehen lassen.

    7. Den Ofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze stellen. Den Stollen 50-60 Minuten backen (Stäbchenprobe). Herausnehmen, restliche Margarine schmelzen und auf die Oberfläche pinseln. Mit Puderzucker bestäuben und vollständig auskühlen lassen.

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