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    Hitze lass nach! 5 Tipps für eine kühle Wohnung im Sommer

    Wenn draußen die Sonne vom Himmel brennt und die Temperaturen in die Höhe steigen, kann es im Sommer auch in der Wohnung unerträglich heiß werden. hallonachbar.de gibt fünf hilfreiche Tipps, wie man die eigenen vier Wände am besten kühlt - auch ohne Klimaanlage oder Ventilator.

    © 2020 Yavdat/Shutterstock

    Einer Studie des Meinungsforschungsinstitut YouGov zufolge, liegt die Wohlfühltemperatur der Deutschen bei etwa 23 Grad Celsius. Aus diesem Grund beklagen sich viele Menschen im Sommer – vor allem bei Hitzewellen – über die hohen Temperaturen. Und das nicht ohne Grund: Liegt die Außentemperatur zwischen 20 und 25 Grad Celsius, fällt es dem menschlichen Kreislauf am einfachsten, die körpereigene Temperatur konstant auf etwa 37 Grad Celsius zu regulieren. Um sich vor der extremen Hitze zu schützen, halten sich die meisten Menschen bevorzugt drinnen auf. Herrscht jedoch über einen längeren Zeitraum eine Hitzeperiode, kann es auch im Innenbereich unerträglich heiß werden. Im Schlafzimmer beträgt die empfohlene Raumtemperatur zwischen 16 und 19 Grad Celsius, in der Küche 18 bis 20 Grad Celsius und im Wohnzimmer 20 bis 22 Grad Celsius. Diese Richtwerte lassen sich problemlos einhalten, wenn Wände gut gedämmt sind oder eine Klimaanlage im Einsatz ist. Doch es gibt auch Alternativen, die weder lange Vorbereitung benötigen noch finanziell aufwendig sind. Mit diesen fünf Tricks sorgen Sie auch ohne Strom für ein angenehmes Raumklima:

    1. Richtig lüften

    An heißen Sommertagen ist es verlockend, das Fenster zu öffnen, um für frischen Wind zu sorgen. Aber Vorsicht: Hat sich die warme Luft einmal im Raum breit gemacht, ist es schwierig diesen wieder auf eine angenehme Temperatur herunterzukühlen. Trotzdem macht Lüften im Sommer Sinn, allerdings zur richtigen Zeit. Öffnen Sie das Fenster früh morgens oder abends, wenn es draußen noch nicht allzu warm ist, und sorgen Sie für Durchzug. Vermeiden Sie das Lüften zur Mittags- oder Nachmittagszeit, damit die warme Luft draußen bleibt.

    2. Sonnenschutz

    Strömt den ganzen Tag Sonnenlicht durch die Fenster, heizt sich die Wohnung dadurch auf. Helle, blickdichte Vorhänge eigenen sich perfekt als Sonnenschutz. Zieht man diese tagsüber zu, schützt man den Raum somit vor einfallenden Sonnenstrahlen. Noch effektiver ist es, wenn Jalousien an der Außenseite der Fenster angebracht sind. Alternativ erfüllen auch Sonnensegel vor dem Fenster ihren Zweck, um die Raumtemperatur zu regulieren.

    3. Wäsche in der Wohnung aufhängen

    Feuchte Kleidung erzeugt sogenannte Verdunstungskälte. Es ist also sinnvoll, die frisch gewaschene Wäsche in der Wohnung auf dem Wäscheständer aufzuhängen, um so den Effekt der Verdunstungskälte zu nutzen und die Wohnung damit zu kühlen. Dabei ist es wichtig, morgens und abends gut durchzulüften, um einer zu hohen Luftfeuchtigkeit vorzubeugen.

    4. Ungenutzte Geräte vom Strom nehmen

    Laptops, Fernseher oder Stereoanlagen – Geräte, die sich im Stand-by-Modus befinden, strahlen selbst dann noch Wärme aus. Deswegen gilt: Elektronik, die nicht genutzt wird, einfach mal den Stecker ziehen. So wird nicht nur der Raum gekühlt, sondern auch zusätzlich Energie gespart. Auch der Herd in der Küche heizt die Umgebung extrem auf. Deswegen empfiehlt es sich, im Sommer eher auf kalte und vor allem leichte Küche zu setzen, die gut verdaulich ist. So benötigt der Körper weniger Energie für den Verdauungsprozess und heizt nicht unnötig auf.

    5. Gebäudedämmung modernisieren

    Moderne Energiesparhäuser sorgen nicht nur in den kalten Herbst- und Wintermonaten für maximale Effizienz, wenn etwa produzierte Wärme kaum durch die Gebäudehülle entweichen kann. Auch in den heißen Sommermonaten sorgen Bausubstanz und Dämmmaterial dafür, dass die Hitze sehr gut absorbiert wird und somit nur sehr schwer in die Wohnräume gelangt. Gerade im Altbau kann man mit einer Modernisierung der Gebäudehülle damit doppelt punkten – Im Winter bleiben die Zimmer wohlig warm, im Sommer gut gekühlt. Eine Investition, die langfristig gedacht ist, aber über Jahre gerechnet eine Menge Energiekosten spart – ohne dass man in eine Klimaanlage investieren muss.

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