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    E-Auto laden bei McDonald’s: EWE Go macht’s möglich

    Kurzen Stopp einlegen, Ladekabel anschließen, Essen gehen, weiterfahren: EWE Go und McDonald’s kooperieren seit Ende 2020 und bauen gemeinsam die bundesweite Ladeinfrastruktur für Elektroautos aus. Ein echter Erfolg: Im August 2022 wurde auf dem Gelände des McDonald‘s Restaurants am Hasporter Damm in Delmenhorst der 250. Ladesäulenstandort eröffnet.

    © Martin Remmers

    Genauso stellten es sich die Pioniere der Elektromobilität vor: Wäre es nicht toll, wenn der Akku des E-Autos geladen wird und man nebenbei anderen Tätigkeiten nachgehen könnte? Im Fall von McDonald’s und EWE Go geht es um Essen. Burger, Pommes und Milchshakes werden bekanntlich schnell zubereitet und verzehrt – und immer kürzer werden auch die Ladezeiten bei E-Autos: Die durchschnittliche Ladezeit an McDonald´s Standorten liegt bei etwa 36 Minuten, unabhängig vom Fahrzeugtyp. Bei 150kW-300kW-Ladern reichen in der Regel 20 bis 40 Minuten, um den Akku von 0 auf 80 Prozent zu laden.

    Doch wie funktioniert eigentlich die Bezahlung? „Die Ladevorgänge werden über die individuellen Ladekartentarife der einzelnen Nutzer abgerechnet. Das kann man mit Handytarifen vergleichen. Man sucht sich den Tarif eines Ladekartenanbieters, der zum eigenen Fahrprofil passt. Sollte kein eigener Ladetarif vorhanden sein, kann der Ladevorgang über einen QR-Code an der Ladesäule gestartet und gezahlt werden. Das nennt man auch Ad-hoc Laden oder auch Direktzahlung“, sagt Jonas Kossendey von EWE Go, der als Experte auch regelmäßig in den Folgen der EWE-Smartgeber auftaucht.

    Bis 2025 Schnellladesäulen an 1.000 McDonald’s-Restaurants

    Auto parken, Ladekabel anschließen, bestellen und gemütlich essen – statt an der Zapfsäule zu stehen und den Tank des Autos zu füllen, wird der Akku des E-Autos quasi ganz nebenbei geladen. Nicht nur mit vollem Bauch, sondern auch satter Kapazität fährt man anschließend geräuschlos weiter. „Als eines der größten Gastronomieunternehmen der Welt sieht McDonald‘s eine besondere Verantwortung, sich weltweit für mehr Nachhaltigkeit einzusetzen. Das tun wir unter anderem durch einen verantwortungsvollen Umgang mit Verpackungen und Abfällen. In Sachen Klimaschutz ist es unser weltweites Ziel, bis zum Jahr 2050 in unseren Restaurants und der Lieferkette klimaneutral zu sein. Mit der Ladesäulen-Kooperation mit EWE Go unterstützen wir nicht nur unser Engagement für den Klimaschutz, sondern bieten damit auch unseren Gästen einen weiteren zeitgemäßen Service“, sagt McDonald’s Deutschland-Unternehmenssprecher Markus Weiß.

    Auch EWE Go-Geschäftsführer Ilker Akkaya betonte die Bedeutung von Ladesäulen im öffentlichen Raum. „Um den Hochlauf der Elektromobilität im Sinne der Energiewende im Verkehr zu befeuern, braucht es öffentlich zugängliche Ladesäulen.“ Auch wenn zurzeit rund 70 Prozent der Ladevorgänge an der Arbeitsstätte oder zu Hause stattfänden, sei das Vorhandensein einer öffentlichen Ladeinfrastruktur eines der wichtigsten Entscheidungskriterien für die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges. Geplant ist, bis zum Jahr 2025 bundesweit an gut 1.000 McDonald’s-Restaurants mit McDrive Schnellladesäulen zu errichten.

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