Energiewende aktiv mitgestalten: Ausbildung bei EWE
Nicht einfach nur einen Beruf erlernen, sondern Teil von etwas Größerem sein: Die Energiewende prägt Wirtschaft und Gesellschaft und eröffnet vielfältige berufliche Perspektiven. Wer heute in eine Ausbildung oder ein duales Studium startet, arbeitet an Lösungen für Klimaschutz, Versorgungssicherheit und erneuerbare Energien. Genau hier setzt EWE an und bietet jungen Menschen die Möglichkeit, aktiv an der Energiezukunft mitzuwirken.
Die Energiewende braucht Fachkräfte. Menschen, die Netze modernisieren, Photovoltaikanlagen anschließen, Wärmepumpen installieren oder digitale Systeme für eine stabile Energieversorgung betreiben. Gleichzeitig braucht sie Beratung, Organisation und kaufmännisches Know-how.
„Die Energiewende ist für uns kein Zukunftsthema, sondern tägliche Arbeit“, sagt Julia Krawinkel, EWE NETZ GmbH, Abteilung Aus- und Weiterbildung, Nachwuchssicherung und -entwicklung. „Wer bei uns startet, arbeitet an Lösungen, die gesellschaftlich relevant sind.“
Rund 20 Ausbildungsberufe und duale Studiengänge bietet EWE an. Dazu gehören unter anderem:
technische Ausbildungsberufe wie Industrieelektriker (w/d/m) oder Anlagenmechaniker (w/d/m)
IT-Systemelektroniker (w/d/m) oder Fachinformatiker für Systemintegration (w/d/m)
kaufmännische Berufe im Büro oder im Einzelhandel
duale Studiengänge im technischen und kaufmännischen Bereich
Ganz gleich, für welchen Weg sich junge Leute interessieren: Die Einstiegsmöglichkeiten bei EWE tragen dazu bei, Energie nachhaltiger und sicherer verfügbar zu machen.
Die Energiewende ist für uns kein Zukunftsthema, sondern tägliche Arbeit."
Julia Krawinkel, EWE NETZ GmbH, Abteilung Aus- und Weiterbildung
Sicherheit von Anfang an
Viele junge Menschen wünschen sich heute Planbarkeit und Verlässlichkeit. „Wir bilden für unseren eigenen Bedarf aus“, erklärt Julia Krawinkel, die sich seit 2019 bei EWE um die Nachwuchssicherung kümmert. „Daher wollen wir alle unsere Auszubildenden und dual Studierenden übernehmen.“
Das bedeutet: Gute Chancen auf eine feste Perspektive nach der Ausbildung. Grundsätzlich werden Auszubildende und dual Studierende für mindestens zwei Jahre übernommen. Ziel ist es jedoch, langfristige Perspektiven im Unternehmen zu schaffen. Fast alle nehmen diese Chance wahr und finden einen festen Platz im Unternehmen.
Mehr als nur Fachwissen
Eine Ausbildung oder duales Studium bei EWE findet nicht nur in der Ausbildungswerkstatt oder im Klassenraum statt. Die Auszubildenden und dual Studierenden entwickeln sich auch persönlich weiter. Formate wie Mikroabenteuer , soziale Projekte oder der Design-Thinking-Workshop “Pitch Slam” fördern Selbstvertrauen, Teamfähigkeit und Eigeninitiative.
Insbesondere bei den Mikroabenteuern, jährlich stattfindende eintägige Veranstaltungen, begegnen die Teilnehmenden neuen, persönlichen Herausforderungen und wachsen dabei über sich hinaus – auch jenseits von fachlichen Inhalten. Beim Zukunftstag oder auf Ausbildungsmessen können sie sich als Ausbildungsbotschafterin oder -botschafter engagieren und anderen von ihren Erfahrungen berichten.
„Wir begleiten unsere Auszubildenden individuell und nehmen uns regelmäßig Zeit für Gespräche“, sagt Nadine Wolken, EWE NETZ GmbH, Abteilung Aus- und Weiterbildung, Nachwuchssicherung und -entwicklung. Sie hat selbst ihre Ausbildung bei EWE absolviert und ist seit 2022 fester Teil des Teams. „Uns ist wichtig, dass sich jede und jeder weiterentwickelt, sowohl fachlich als auch persönlich.“ Dazu gehört auch die intensive Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung, sowohl im technischen als auch im kaufmännischen Bereich.
Gleichzeitig begleitet Nadine Wolken die Auszubildenden, Studierenden und Absolventen bei ihrer Zukunftsplanung. Bereits ein Jahr vor Abschluss wird in einem gemeinsamen Gespräch sondiert, in welche Richtung es einmal gehen kann. Der Weg, langfristig Teil des Unternehmens zu bleiben, soll schon an dieser Stelle geebnet werden. „Wir suchen gemeinsam eine feste Perspektive“, so Nadine Wolken.
Jede und jeder soll sich bei uns weiterentwickeln - fachlich und persönlich."
Nadine Wolken, EWE NETZ GmbH, Abteilung Aus- und Weiterbildung
Der EnergieCampus: Gemeinschaft erleben
Ein besonderes Angebot ist der EnergieCampus in Oldenburg. Vorrangig die jungen Menschen, die nicht aus der Region kommen, können dort unter der Woche wohnen. Sie werden pädagogisch begleitet und sind Teil einer großen Gemeinschaft von Auszubildenden und dual Studierenden. „Auch für die Verpflegung ist gesorgt“, ergänzt Julia Krawinkel. „Die Jugendlichen bekommen Frühstück, Mittag- und Abendessen und müssen sich darum nicht selbst kümmern. Zudem liegt der Campus zentral in Oldenburg, so dass alle Unternehmensstandorte bequem zu erreichen sind.“
Das ist gerade für minderjährige Auszubildende ein ideales Angebot. Denn ein pädagogisches Team hat ein Auge auf die Jugendlichen und unterstützt sie bei den alltäglichen Herausforderungen.
Kurze Wege zur Ausbildungswerkstatt, gemeinsame Freizeitangebote und der Austausch über Berufsgrenzen hinweg machen den Einstieg leichter. Freundschaften entstehen oft schon in den ersten Wochen.
Vorteile auf einen Blick
Sinnstiftende Arbeit: Auszubildende und dual Studierende gestalten die Energiewende aktiv mit und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Versorgungssicherheit
Sichere Perspektive: EWE bildet für den eigenen Bedarf aus und möchte Auszubildende und dual Studierende übernehmen
Starker Einstieg: Kennenlerntage, Einführungswoche und strukturierte Begleitung sorgen für einen guten Start
Individuelle Betreuung: Regelmäßige Gespräche und persönliche Unterstützung während der gesamten Ausbildung
Umfangreiche Zusatzangebote: Seminarprogramme, Projekte und Formate wie Mikroabenteuer oder Pitch Slam fördern die persönliche Entwicklung
Gemeinschaft erleben: Austausch über Berufsgrenzen hinweg, beispielsweise auf dem EnergieCampus
Moderne Arbeitsbedingungen: Möglichkeiten zum Homeoffice je nach Einsatzbereich
Internationale Erfahrungen: Ein Auslandsaufenthalt über Erasmus+ ist möglich
30 Tage Urlaub: Zeit zur Erholung gehört selbstverständlich dazu. Zusätzlich sind Heiligabend und Silvester arbeitsfrei
Diese Ausbildungsstellen sind noch offen
Besonders gefragt sind aktuell Bewerbungen im technischen Bereich. Hier werden weiterhin Nachwuchskräfte gesucht, unter anderem für folgende Ausbildungsberufe:
Elektroniker für Betriebstechnik (w/d/m) in Bremervörde, Brake und Schwanewede
Industrieelektriker (w/d/m) in Westerstede, Tostedt und Seevetal
Anlagenmechaniker (w/d/m) in Sottrum, Schwanewede, Cloppenburg, Sögel, Lohne.
Auch im Bereich Kaufleute im Einzelhandel in den EWE-Shops sind noch Stellen zu besetzen. Gerade außerhalb von Oldenburg, beispielsweise an den Standorten Jever, Varel, Vechta, Haselünne, Friesoythe, Georgsmarienhütte, Melle, Osnabrück und Rheine bestehen gute Chancen.
Das heißt: Bei Interesse an Technik, Energie oder Kundenkontakt lohnt sich eine Bewerbung jetzt besonders.
Gemeinsam Ideen entwickeln: Auszubildende arbeiten im Workshop an neuen Ideen.
Vergrößern
Was sollten Interessierte mitbringen?
Perfekte Noten sind nicht notwendig. „Teamfähigkeit und die Motivation, Neues zu lernen, sind uns besonders wichtig“, sagt Julia Krawinkel. „Es geht nicht darum, schon alles zu können. Es geht darum, Lust zu haben, sich einzubringen.“
Die Bewerbung ist unkompliziert: Für die Onlinebewerbung reichen ein Lebenslauf und die letzten beiden Zeugnisse. Ein Anschreiben ist nicht zwingend erforderlich.
Wer sich noch unsicher ist, welcher Beruf am besten passt, kann den Ausbildungsmatcher auf der EWE-Webseite nutzen. Mit wenigen Klicks erhalten Interessierte eine erste Orientierung.
Jetzt die Zukunft gestalten
Die Energiewende braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen möchten. Sie braucht Fachkräfte, die Technik verstehen, Zusammenhänge erkennen und Lösungen entwickeln. Mit einer Ausbildung bei EWE startet eine neue Generation in einen Beruf mit Sinn und mit Sicherheit.