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    Wallbox-Vergleich: Welche unterschiedlichen Ladestationen gibt es?

    Das Thema Elektromobilität ist weiter auf der Überholspur. Eine Wallbox, also eine Ladestation für E-Autos, gibt es in verschiedenen Ausführungen. hallonachbar.de erklärt, welche Unterschiede es gibt und worauf Verbraucher achten müssen. EWE-Smartgeber Jonas Kossendey zeigt im Video weitere wichtige Tipps.

    © Westend61 / Robijn Page

    Elektroautos nehmen immer mehr an Fahrt auf. Von den zugelassenen 48,54 Millionen Autos in Deutschland (Stand: Oktober 2022) sind zwar die meisten immer noch klassische Verbrenner, doch der Anteil an Plug-in-Hybriden und reinen E-Fahrzeugen nimmt laut ADAC immer mehr zu. 35.781 Neuwagen mit rein elektrischem Antrieb wurden im Oktober 2022 zugelassen, das entspricht einem Wachstum von 17,1 Prozent gegenüber Juli 2021. Die Gründe liegen auf der Hand: E-Autos bieten nicht nur hohen Komfort mit fast geräuschlosem Antrieb, sondern sind auch die nachhaltige Alternative zu Diesel- und Benzinautos. Während die Infrastruktur für öffentliche Ladesäulen bundesweit immer weiter ausgebaut wird – insgesamt sind der Bundesnetzagentur 59.228 Normalladepunkte und 11.523 Schnellladepunkte gemeldet worden, die am 1. Oktober 2022 in Betrieb waren – gibt es immer mehr Menschen, die sich für eine private Wallbox entscheiden. Doch welche ist eigentlich die richtige? Und welche Unterschiede gibt es?

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    EWE-Smartgeber Jonas Kossendey: „Es gibt Wallboxen mit einphasigen Anschlüssen mit einer Maximalleistung von 4,6 kW und dreiphasigen Anschlüsse mit 11 bis 22 kW. Wichtig zu wissen: Wallboxen sind immer anmeldepflichtig. Haben sie mehr Leistung als 11 kW, dann sind sie auch genehmigungspflichtig.“

    Je nach Bedarf entscheiden sich Verbraucher für einfache oder intelligente Wallboxen. Einfache Wallboxen sind die optimale Variante für private Garagen oder nicht öffentlich zugängliche Parkplätze. Für den gewöhnlichen Verbrauch reicht dieses Modell völlig aus, die Kosten liegen (je nach Anbieter) etwa zwischen 400 und 1.500 Euro. Deutlich anspruchsvoller sind intelligente Wallboxen, die über weitere Extras verfügen. „Damit hat man Internetzugang und WLAN, außerdem haben sie einen integrierten Stromzähler, mit dem man eigene Ladestatistiken erfassen und Ladezeiträume erfassen kann. Wer einen Dienstwagen fährt, kann den dienstlichen Verbrauch an den Arbeitgeber melden“, sagt Jonas Kossendey.

    Wallbox & PV-Anlage: Die nachhaltige Variante

    Es gibt weitere Gründe, die für eine private Wallbox sprechen: Vor allem bei Hausbesitzern ist eine eigene Ladestation beliebt, weil sie mit anderen Energiekomponenten im Haus gekoppelt werden kann. Im Optimalfall kann die Photovoltaikanlage vom Dach auch den Strom für die Wallbox liefern. Überschüssiger und nicht verbrauchter Strom kann dann direkt ins Auto fließen. So wird ein nachhaltiger Kreislauf aus Ökostromproduktion und -verbrauch geschaffen, der mit Hilfe des Netzbetreibers leicht umzusetzen ist. Weitere Tipps, wie man etwa besonders energieeffizient lädt, haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

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