Diesmal geht es auf den Campus an der Cloppenburger Straße 310 in Oldenburg. Dort laufen aktuell umfangreiche energetische Sanierungsarbeiten, die den Energieverbrauch deutlich senken sollen. Was hier passiert, betrifft nicht nur Mitarbeitende, sondern auch Kundinnen, Kunden und alle, die täglich an dem Gebäude vorbeigehen.
Wie energetische Sanierung Gebäude klimafreundlicher macht
EWE-Projektleiter Jan Warnken, ist regelmäßig auf der Baustelle vor Ort. Mehrmals pro Woche überprüft er den Fortschritt, koordiniert Gewerke und begleitet die energetische Sanierung des Gebäudes. Hinter der eingerüsteten Fassade passiert dabei einiges: Die Außenhülle wird vollständig gedämmt, neue Fenster eingebaut und die Heizungsanlage erneuert. Bereits zuvor wurde das Dach saniert und mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet.
Ziel der Maßnahmen ist es, den Energieverbrauch deutlich zu senken. Gemeinsam mit Energieberatern wird geprüft, welche Sanierungsschritte für jedes Gebäude sinnvoll sind, denn jedes Objekt bringt andere Voraussetzungen mit.
Im Ergebnis kann der Energiebedarf um rund 75 Prozent reduziert werden, ein enormer Hebel für den Klimaschutz.
Solche Projekte bleiben keine Einzelfälle. Parallel werden weitere Gebäude modernisiert, etwa eine ältere Meisterei in Wildeshausen aus den 1960er-Jahren, die derzeit umfassend kernsaniert wird. Wo ohnehin bauliche Maßnahmen nötig sind, wird die energetische Optimierung gleich mitgedacht.
Gebäude, Klimaneutralität und langfristige Planung
Energetische Sanierungen sind komplex, besonders dann, wenn die Gebäude weiterhin genutzt werden. Mitarbeitende arbeiten während der Bauphase in den Büros weiter, Fenster werden abschnittsweise getauscht, Arbeiten eng abgestimmt und rechtzeitig angekündigt.
Nicht alles läuft geräuschlos, aber die Abstimmung zwischen Projektteam, Bauunternehmen und den Büroangestellten vor Ort sorgt dafür, dass der Betrieb weiterläuft.
Gleichzeitig wird bereits in die Zukunft geblickt: Welche Gebäude verbrauchen besonders viel Energie? Wo steht Technik ohnehin zur Erneuerung an? Und wie lassen sich Budgets sinnvoll priorisieren? So entsteht Schritt für Schritt ein Sanierungsfahrplan, der dazu beiträgt, den Gebäudebestand langfristig klimafreundlicher aufzustellen.
Am Ende steht ein völlig neues Erscheinungsbild: moderne Fassaden, neue Fenster, Begrünungselemente und eine zeitgemäße Architektur. Doch wichtiger als die Optik ist der Beitrag zum großen Ganzen. Denn auch energetisch sanierte Gebäude sind ein zentraler Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität bei EWE.
Klimaschutzserie: Klima. Konkret. Vor Ort.
In der Videoreihe zeigen EWE-Mitarbeitende, wie sie die Energiewende Schritt für Schritt voranbringen – von CO₂-Abscheidung über klimafreundliche Mobilität bis zu neuen Wärmelösungen.
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