Es geht nach Lohne zur Firma Pöppelmann. Dort werden nicht nur hochwertige Kunststoffteile hergestellt. Das Unternehmen nutzt auch Strom aus Photovoltaikanlagen und regionalen Windparks – im Rahmen einer Energiepartnerschaft mit EWE.
Energiepartnerschaft für die Zukunft – EWE und Pöppelmann
Im Mittelpunkt des Projekts steht ein maßgeschneidertes Energiesystem, das selbst erzeugten Solarstrom, Strom aus regionalen Windkraftanlagen und ergänzende Stromlieferungen über das Netz miteinander kombiniert.
EWE-Projektleiter Renko Feldmann erklärt, dass hier verschiedene Bausteine perfekt ineinandergreifen: Eigenproduktion aus PV, Strombezug aus regionalen Windkraftanlagen und eine flexible Reststromlieferung über das Netz.
Die Herausforderung liegt vor allem in der Volatilität – also darin, Schwankungen bei Erzeugung und Verbrauch präzise auszugleichen. Das gelingt dank Prognosen und Analysen der EWE-Expertinnen und -Experten im Hintergrund. So lässt sich der zusätzlich benötigte Strom bedarfsgerecht beschaffen. Dabei setzt Pöppelmann zunehmend auf Strom aus erneuerbaren Energien.
Auch bei Pöppelmann zeigt sich der Erfolg: Bei Pöppelmann stammen inzwischen fast 50 Prozent des Strombezugs aus erneuerbaren Energien, darunter ein wachsender Anteil aus regionalen Windparks über sogenannte Power Purchase Agreements (PPAs). Gleichzeitig wird die eigene Photovoltaikerzeugung weiter ausgebaut.
Energiepartnerschaften als Beitrag zur Energiewende
Das Projekt in Lohne zeigt, wie EWE Industrieunternehmen bei der Nutzung erneuerbarer Energien unterstützt. Durch den Bezug von Strom aus Wind- und Photovoltaikanlagen kann Pöppelmann die bilanziellen Treibhausgasemissionen seines Strombezugs reduzieren. Welche Auswirkungen solche Projekte auf die Treibhausgasbilanz von EWE haben, hängt von der jeweiligen bilanziellen Zuordnung ab.
EWE verfolgt Klimaziele für das Jahr 2035 und arbeitet daran, seine Treibhausgasemissionen zu verringern. Dazu gehören Maßnahmen zur Senkung der direkten Emissionen (Scope 1) und der Emissionen aus eingekaufter Energie (Scope 2). Weitere Informationen zu den Zielen, Maßnahmen und Fortschritten enthält der Klimatransitionsplan von EWE.
Klimaschutzserie geht weiter – EWE begleitet die Energiewende vor Ort
In den nächsten Folgen von Klima konkret vor Ort geht es unter anderem um Flexibilität und Speicherung, um innovative Ansätze für grüne Wärme und um Menschen, die mit EWE täglich an der Energiezukunft arbeiten.
Weitere Folgen der Serie entdecken:
- Netzausbau gestalten: Klimafreundlich unterwegs
- Wärme fürs Quartier: Die Zukunft beginnt in Erkner
- CO₂ auffangen, wo es nötig ist: CCS bei swb