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    Biogaseinspeiseanlage Garmhausen: Grünes Gas für die Region

    Klimaneutralität in der nächsten Dekade ist das Ziel von EWE. Um dorthin zu gelangen, braucht es viele konkrete Maßnahmen im gesamten Konzern. In der Videoreihe „Klima. Konkret. Vor Ort.“ begleitet die hallo nachbar-Redaktion Mitarbeitende bei ihrer täglichen Arbeit und zeigen, wie Klimaschutz im Arbeitsalltag umgesetzt wird – technisch, praxisnah und direkt vor Ort.

    © Stefan Lösekann

    Dieses Mal sind wir in Garmhausen bei Wildeshausen. Dort betreibt EWE NETZ eine Biogas-Einspeiseanlage, die aufbereitetes Biogas aus nachwachsenden Rohstoffen oder landwirtschaftlichen Abfällen ins Netz bringt und so einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen Energieversorgung der Region leistet.

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    Wie funktioniert eine Biogas-Einspeiseanlage?

    Vor Ort erklärt Bernd Hölscher aus dem Bereich Assetmanagement Betriebsmittel Gas, Strom, Wasser bei EWE NETZ, wie die Anlage funktioniert. Das Prinzip ist einfach: Das in der benachbarten Biogasanlage erzeugte und auf Erdgasqualität aufbereitete Biomethan wird übernommen, weiter verdichtet und direkt in das Erdgasnetz eingespeist. Von dort gelangt es in Haushalte und Unternehmen der Region. Verwendet werden ausschließlich nachwachsende Rohstoffe sowie Gülle und Mist. Damit handelt es sich eindeutig um klimafreundliches Gas.

    Für die Region bedeutet das: Haushalte profitieren unmittelbar von grünem Gas aus ihrer Umgebung. Gleichzeitig leistet die Anlage einen Beitrag zur Klimastrategie des Konzerns. Denn das eingespeiste Biogas gilt als klimaneutral und hilft, Emissionen im Energiesystem zu reduzieren.

    Wie bleibt die Biogas-Einspeisung zuverlässig?

    Damit die Einspeisung zuverlässig funktioniert, braucht es moderne Technik und regelmäßige Kontrolle. Christoph Benten aus dem Team Betrieb Sondergasanlagen von EWE NETZ, gibt Einblicke in seinen Arbeitsalltag. Die Anlagen laufen weitgehend automatisiert. Vor Ort stehen vor allem Wartung, Instandhaltung und Sichtkontrollen im Fokus.

    Im Steuerpanel laufen alle Messwerte der Anlage zusammen. Hier werden Qualität, Druck, Durchfluss und mögliche Störungen überwacht. In den Schaltschränken befindet sich die komplette Steuerung der Anlage. Ein weiterer zentraler Punkt ist der Verdichter. Bei der Sichtkontrolle wird unter anderem der Ölstand geprüft, damit die Technik dauerhaft sicher arbeiten kann.

    Die Arbeit ist abwechslungsreich. Neben Einsätzen auf den Anlagen im gesamten Versorgungsgebiet gehören mobiles Arbeiten und Abstimmungen mit Dienstleistern dazu. Jede Anlage hat ihre Besonderheiten, doch das Ziel bleibt gleich: eine stabile und klimafreundliche Einspeisung ins Erdgasnetz.

    Was ist für die nächsten Jahre geplant?

    Die Biogas-Einspeiseanlage in Garmhausen ist kein Einzelprojekt. Es sind schon über 30 EWE NETZ-Anlagen am Netz. In den kommenden drei Jahren plant das Unternehmen zehn bis fünfzehn weitere Anlagen dieser Art in seinen Netzregionen zwischen Ems, Weser und Elbe sowie in Brandenburg und auf Rügen zu errichten. Damit wird künftig noch mehr grünes Gas verfügbar sein.

    Die Folge aus Garmhausen zeigt eindrucksvoll, wie Klimaschutz konkret umgesetzt wird: durch Technik, die funktioniert, durch Teams, die Verantwortung übernehmen, und durch Lösungen, die direkt in der Region wirken. So entsteht Klimaneutralität Schritt für Schritt.

    Klimaneutrale EWE

    Mit Biogaseinspeisung, klimafreundlicher Wärme und innovativer Technik arbeitet EWE Schritt für Schritt am Ziel der Klimaneutralität in der nächsten Dekade. Mehr dazu erfahren Sie hier.

    Gemeinsam auf dem Weg zur Klimaneutralität

    Die Biogaseinspeiseanlage in Garmhausen ist ein weiterer Baustein auf dem Weg zum klimaneutralen EWE-Konzern. Mit dieser Folge endet die Reihe „Klima. Konkret. Vor Ort.“. Ob grüne Gase, moderne Wärmelösungen oder energieeffiziente Gebäude – die vergangenen Beiträge haben gezeigt, wie viele konkrete Maßnahmen ineinandergreifen und den Konzern Schritt für Schritt näher an das Ziel der Klimaneutralität bis 2035 bringen.

    Zur Reihe „Klima. Konkret. Vor Ort.“ gibt es fünf weitere Beiträge:

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